Nach mehreren Monaten bricht Tomasz Gollob sein schweigen und gibt der polnischen Zeitung „Przeglad Sportowy“ ein Interview.

Wir haben die wichtigsten Aussagen für Euch zusammengefasst.

„Wieso haben Sie so lange mit dem ersten Interview gewartet?“ wollte der Reporter wissen. Gollob´s Antwort darauf war das er wusste das die Presse seinen Unfall ausschlachtet und wollte kein Teil daraus werden. Er dachte das er nicht so lange im Krankenhaus bleiben wird und das erste Interviewvon zuhause gibt.

Eine weitere Frage war ob er sich an den Unfall erinnert. Dies verneinte er. „Der Aufprall muss gigantisch gewesen sein so das ich mich absolut an nichts erinnere.“

Im Krankenhaus begann dann ein Kampf um sein Leben. Die Ärzte haben ein Wunder vollbracht das sie Tomasz da rausgeholt haben. Sein Zustand war kritisch. Das größte Problem ist die Spastik* die er nach dem Sturz und der OP bekommen hat. Diese bereitet Ihm höllische Schmerzen und die muss er in den Griff bekommen.

Was die Reha angeht scheut Tomasz sogar vor Experimenten nicht solange es nur eine Chance gibt das er wieder laufen kann. Er tauscht sich auch mit anderen gelähmten Fahrern wie Darcy Ward, Leigh Adams oder Krzysztof Cegielski aus. Sie geben ihm Tipps denn jeder von Ihnen hat andere Rehamöglichkeiten durchlebt.

Zum Schluss fragte der Reporter noch ob Tomasz dunkle Gedanken zulässt das seine Situation sich nicht verbessert und er gelähmt bleibt.

„Solche Gedanken lasse ich nicht an mich ran. Diese Möglichkeit gibt es für mich nicht. Aus dem Krankenhaus möchte ich rausGEHEN …

Wir wünschen Tomasz Gollob das er sein Ziel erreicht und drücken alle Daumen für seine schnelle Genesung.

*= Die Begriffe Spastik bzw. Spastizität leiten sich vom griechischen Wort σπασμός (spasmos, „Krampf“; latinisiert Spasmus, dt. Plural Spasmen) ab und beschreiben eine in typischer Weise erhöhte Eigenspannung der Skelettmuskulatur, die immer auf eine Schädigung des Gehirns oder Rückenmarks zurückzuführen ist.

Quelle: Speedway-Forum.de